Dienstag, 25. August 2015

Stummer Schrei Stiller Schmerz Rezension

Stummer Schrei Stiller Schmerz

Pia Hepke

Autor:

Pia Hepke wurde 1992 in Oldenburg i.O. geboren.

Schon immer haben sie Büchern begeistert. Nicht selten kommt es vor, dass sie zu einem wahren Lesemarathon aufbricht. Dann wird bis spät in die Nacht gelesen und die Bücher werden regelrecht verschlungen.

Ansonsten verbringt Pia ihre Zeit gerne mit ihren beiden Pferden und ihrem Hund. Diese müssen öfters als Foto- oder Malobjekte herhalten. Da es ihr an Fantasie nicht mangelt, liegt es nahe die vielen Ideen auch in schriftlicher Form aufs Papier zu bringen. Was sie als 15-jährige erstmals verfasste, wurde in den folgenden Jahren mehrmals überarbeitet, bis es zu ihrem ersten Roman herangewachsen ist.


Ich liebe Fantasy und Drachen und bin nun soweit, dass ich die Reihe um Adrian und Diana mit dem vierten Band abgeschlossen habe. Nähere Informationen über mich und meine Schreiberei, so wie Leseproben findet ihr auf http://pia-hepke.jimdo.com/

autorenseite: pia auf fb 

Quelle: amazon 

 

Inhalt:

Pia Hepke erzählt in dieser Kurzgeschichte ,,Stummer Schrei Stiller Schmerz" über das Pferd Airia, dessen Besitzerin Janie und Janie`s Freundin Sophie. 

Janie hat ein Pflegepferd und wünscht sich nun ein eigenes. Als ihre Eltern dem zustimmen, beginnt eine Suche nach dem richtigen Pferd für Janie. 

Sie fahren von Hof zu Hof, wo Janie jedesmal einen Proberitt nach dem anderen hat. Doch das richtige Pferd für sie ist nicht dabei.  Doch dann beim nächsten Besuch wird sie nach dem Proberitt auf ein Pferd aufmerksam. Es handelt sich hierbei um ein schwieriges Pferd, denn es lässt sich nicht anfassen und tritt aus. Es geht sogar so weit dass, das Pferd keinen auf sich reiten lässt, sondern die unangenehmen Gäste auf ihrem Rücken abschmeisst. 

Das Pferd heißt Airia. Janie beschliesst Airia, in dessen Augen pure Angst zu sehen ist, zu kaufen. Es ist eine harte Arbeit, doch Janie schafft es mit viel Geduld und Herzenswärme Airia für sich zu gewinnen. Doch dann als die beiden schließlich unzertrennlich sind, hat Janie einen schrecklichen Unfall. Sie fährt vom Reitstall mit dem Fahrrad nach Hause und wird von einem Auto erfasst. Jede Hilfe kommt zu spät und Janie stirbt. Airia weiß nicht wie ihr geschieht, denn plötzlich kümmert sich Janie`s Freundin Sophie um sie. Doch Sophie ist mit dem Pferd schnell überfordert und denkt nur an die Erfolge die Janie mit Airia hatte. 

Dann tut auch noch Sophie´s Reitlehrer Airia weh, indem er zu Gerte und Sporen greift. Von da an macht das Sophie natürlich auch und Airia kommt aus diesem Kreislauf der Schmerzen nicht mehr heraus. Airia bekommt Panik, denn die Schmerzen erinnern sie an früher.

,,Es war die Hölle auf Erden und dabei hatte Sie doch gedacht, dass sie diese bereits hinter sich gelassen hätte. Einmal durchlebt und dann den Himmel kennengelernt, war es nur umso schlimmer aus dem Himmelreich wieder zurück in die Hölle zu fallen."


So fühlt sich Airia.

,,Niemand verstand sie, niemand kümmerte sich um sie, keiner gab sich die Mühe ihr die Dinge verständlich zu erklären. Alles was sie hatte, waren die Schmerzen, die Einsamkeit und das Gefühl vollkommen verloren zu sein."

quelle bild

 Sophie weiß nicht, wie sie mit Airia umgehen soll und fügt ihr immer mehr Schmerzen zu. 

Doch dann kehrt Janie, in der Form eines Geistes zurück. Sie hilft den beiden. Ob sie es schafft oder nicht könnt ihr herausfinden, indem ihr das tolle Buch lest.

Meinung:

Diese Geschichte ist herzergreifend und flüssig geschrieben. Die Autorin macht in diesem Buch deutlich, was Menschen mit Tieren machen können. 

Sie lässt das Pferd sprechen und so wird deutlich, welchen Schmerz sie erfährt und wie sie sich fühlt. 

Dieses Buch ist perfekt für zwischendurch und für 99 Cent auch gar nicht teuer. Jeder der Pferde mag sollte es lesen. 

stummer schrei stiller schmerz ebook 

 

 

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